Spiekeroog – die kleine Insel der Nordsee

Spiekeroog

Spiekeroog – die kleine Insel der Nordsee

In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte zur Anreise nach Spiekeroog.

Manchmal hat man Sehnsucht nach einer kleinen Insel. Eine Insel, die den Stadtmenschen aus den Ballungsräumen Luft zum Atmen gibt. Hier wird man bei den Ostfriesischen Inseln fündig – Spiekeroog hat hier ganz speziell einiges zu bieten.

Die Ostfriesischen Inseln – Borkum, Norderney, Juist, Baltrum, Langeoog, Wangerooge – sind wie Perlen der niedersächsischen Festlandsküste vorgelagert. Und es sind schon richtige Perlen. Man kann Sie recht rasch von den Ballungsgebieten aus erreichen. In vier Stunden ist der Reisende von Köln aus am Fähranleger.

Speziell an den Brückentagen im Mai sowie an Karneval kann man so dem Staub der Städte entfliehen und sich Nordseeluft um die Nase wehen lassen. Man ein Politiker hat sogar die Landesgeschicke von der deutschen Nordseeküste aus gelenkt. Man denke an den großen Landesvater Rau.

 

Erreichbarkeit der Insel Spiekeroog

Spiekeroog wird von der Küste aus mit einer Fähre erreicht. Der Abfahrpunkt für die Fähre ist der Sielhafen Neuharlingersiel. Der Urlaubssuchende muss übrigens genau auf die Fährzeiten achten, es gibt nach Spiekerogg wenige Fährfahrten. Meist nur eine Fahrt am Tag. Die Fährzeiten schwanken erheblich, die Fähre ist nämlich von den Gezeiten abhängig.

Hier gilt, Fähre verpasst – ein Tag warten. Das gilt sowohl für die Anreise wie auch die Rückreise von der Insel nach Hause. Man hat keine andere Möglichkeit als mit Fährbetrieb von der Insel wegzukommen. Das hat aber auch einen gewissen Charme. So etwa eine Stunde vor der Abfahrt der Fähre wird es auf der Insel hektisch – die Menschen schwirren umher. Das macht das Seebadgefühl aus.

 

Besonderheiten bei der Anreise auf die Insel Spiekeroog

Einen wesentlichen Unterschied zu den anderen ostfriesischen Inseln merkt der Urlaubssuchende schon direkt im Sielhafen. Die Fähre nimmt keine Autos mit, die bleiben gefälligst an Land, die gute Laune, die soll dann mit auf die Insel. Die Insel ist nämlich Autofrei. Übrigens sind auf der Insel auch Fahrräder nicht gerne gesehen.

Man soll die Inselrundgänge auf Spiekeroog zu Fuß machen und eben nicht mit dem Rad. Gesunde Nordseeluft, kein Autolärm, keine Hektik – das sind die wesentlichen Merkmale der Insel. Man hat hier ein wesentlich intensiveres Inselerleben als auf Norderney oder Borkum. Übrigens herrscht hier Reizklima, bestens für Allergiker und Menschen mit Schuppenflechte oder Neurodermitis geeignet.

 

Mehr Sehenswürdigkeiten auf Spiekeroog

Wer nach Spiekeroog in Urlaub fährt, der wählt diese Insel mehr wegen den Dünen und dem Klima als wegen spektakulären Sehenswürdigkeiten. Ein Inselurlaub auf Spiekeroog ist kein Urlaub in Paris. Es gibt aber dennoch einige Dinge, die man sich auf dieser kleinen Insel anschauen kann.
Besonders schön ist das historische Inseldorf.

Die Häuser sind wirklich historisch und über 100 Jahre alt. Die alten Holzhäuser rund um die Inselkirche haben einen einzigartigen Charme. Ständig wohnen Spiekeroog 800 Personen. Die nennen sich dann auch “Insulaner”. Heute leben alle auf der Insel vom Tourismus. Das Leben und die Dinge des täglichen Bedarfs bekommt der Urlauber in einem kleinen Edeka Markt mit viel Charme.

Die Preise sind teuer, aber alles muss per Fähre hierhin gebracht werden. Die Kirchen, es gibt eine evangelische Hauptkirche und eine katholische, lohnen. Die evangelische Kirche hat ein Bootsdach, sollte eine Sturmflut zur Flucht zwingen, dann könnte das Dach der Kirche als Arche für die Bewohner von Spiekeroog dienen. Die katholische Kirch besticht mit einem zeltartigen Aufbau.

Es gibt noch zwei weitere Höhepunkte auf der Insel. Der eine ist das Nationalpark-Haus Wittbülten. Hier wird die Insel näher dargestellt. Das andere ist das Wellnessbad. Wenn man einmal nicht im Meer schwimmen kann, dann ist hier für wohliges Empfinden gesorgt.

 

Reisezeiten

Man kann das ganze Jahr über nach Spiekeroog reisen. Im Sommer ist die kleine Insel aber doch sehr überlaufen. Viele Tagesgäste strömen dann bei gutem Wetter auf die Insel. Speziell an Ostern wie auch im Herbst entwickelt die Insel ihren speziellen Nordseereiz.